Schulgeschichte

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1973 bis 1990

Die Einwohnerzahl der Stadt Kahla war durch das Neubaugebiet im Wachstum. Im Jahr 1973 wurde unsere Schule nach 2 -jähriger Bauzeit eröffnet. Sie bot damals den Schülern des Reinstädter Grundes und des Kahlaer Neubaugebietes eine neue Lernumgebung. Nun konnten auch Schüler aus kleinen Dorfschulen die Vorteile moderner Fachkabinette nutzen. Betrieben wurde die damalige 3. Oberschukle Kahla als Polytechnische Oberschule unter dem Namen „Wilhelm-Pieck-Oberschule“. Neben Herrn Baumann als erstem Schulleiter waren damals unter anderem Frau Best, Frau Gundermann, Frau Grafe, Frau Körner, Frau und Herr Stricker, Herr Liebermann, Herr Patzer und viele andere mehr tätig. Später leiteten auch Herr Schneider, Frau Grafe, Frau Treml, und Herr Liebermann die Schule.

1991 bis 1994

Anfang der 90er Jahre gab es auch an unserer Schule viele Veränderungen, aus der 3. Oberschule entstand unter der Leitung von Herrn Weise die Regelschule Kahla. Ziel war es, eine praktische Schule zu gestalten, in der die Schüler alle Voraussetzungen für eine gute berufliche Zukunft erlangen und nach der 10. Klasse noch ein Abitur erwerben können.

1994 bis 2004

1994 wurde der Regelschulverbund Kahla-Rothenstein aufgelöst und die heutige Regelschule Kahla entstand. Nach anfänglicher Aufregung hatten sich die beiden Kollegien und die Schüler in der neuen Schule schnell zusammengefunden. Vor allem gemeinsame Aktivitäten und Lernfeste waren es, die ein schnelles Zusammenwachsen förderten.

1995 fiel der Startschuss zum Pilotprojekt „Jugendarbeit an Thüringer Schulen“. Bis 2000 konnten wir über das Projekt hinaus jährlich 2 Schulsozialarbeiter an der Schule halten.   Unser ehemaliger Schulleiter Herr Weise stellte auf einer bundesweiten Fachtagung in Berlin Thesen zur Arbeit von Jugendhilfe und Schule vor, um die Öffentlichkeit für Jugendarbeit an Schulen zu sensibilisieren. Unser besonderer Dank gilt hier dem von uns geknüpften regionalem Netzwerk und den ehrenamtlichen Helfern.

Die 1993 erarbeiteten Grundlagen zur Schulentwicklung wurden nun mit dem gesamten neuen Kollegium weiterentwickelt. Die Lehrer kooperieren seitdem in Form von Jahrgangsteams. 1998 begannen wir mit der Förderung schwacher Schüler in Form der Praxisklassen. 2002 entwickelten wir die Leistungsdifferenzierung in ein 3-Stufensystem weiter. Im Mittelpunkt steht immer die individuelle Förderung. Die Zahl der Schüler die nach dem Besuch unserer Schule ein Abitur abgelegt haben, ist seitdem gestiegen.

2004 bis jetzt

2007 traten wir dem Entwicklungsprogramm Eigenverantwortliche Schule bei. Wir konnten die Ergebnisse unseres Schulentwicklungsplanes von 1996 evaluieren lassen und nehmen nun Kurs auf weitere Entwicklungsschritte. Im Ergebnis der Evaluation wurde unser Engagement im Bereich Ganztagsschule besonders gewürdigt.

Unsere Kooperation mit der Universität Jena und des dort praktizierten Jenaer Modells der Lehrerbildung versetzt uns in die komfortable Lage, viele Studenten und Praktikanten in die Gestaltung des Schullebens einbeziehen zu können. Als Ausbildungsschule sind wir seit 1994 ein gern gewählter Anlaufpunkt für Referendare.

Seit Begin 2014 wurde über das Landesprogramm schulbezogene Jugendsozialarbeit ein Sozialarbeiter an unserer Schule integriert.